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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stuft die Bluttat beim Christopher Street Day in Berlin als „islamistischen Terroranschlag“ ein. Auf eine derartige Motivation des Tatverdächtigen deute „alles“ hin, sagt er in Berlin. Eine Frau sei getötet worden, zudem gebe es „29 Verletzte und Schwerstverletzte“, so der Minister. Der Tatverdächtige, ein deutscher Staatsangehöriger libanesischer Abstammung, habe eine Radikalisierung durchlaufen und ein „hohes Maß an Straftaten“ verübt. Dafür sei er in Berlin bereits zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
Seine Schilderungen zum Tatverlauf trägt Dobrindt bei einem Besuch am Ort des Geschehens vor. Der Verdächtige sei mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast und habe damit eine Frau getötet und weitere Menschen „schwerst verletzt“. „Anschließend ist er mit einer Stichwaffe, mit einer Hiebwaffe, mutmaßlich einer Machete, auf weitere Passanten losgegangen und hat diese ebenfalls schwer verletzt.“
Dobrindt zeigt sich bei der Begehung des Tatorts fassungslos. „Unsere Gedanken, unsere Trauer, unsere Gebete sind bei dem Opfer, den Angehörigen, den Verletzten.“ Er betont den hohen Einsatz der Polizeikräfte und appelliert an Veranstaltungen des CSD in anderen Städten, Sicherheitsmaßnahmen anzupassen. Nachahmer seien unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen.
Alexander Dobrindt (CSU) spricht zur Presse
Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
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